Der Backlash: Wenn Gleichstellung zur Zielscheibe wird

Shownotes

Seit über 100 Jahren steht der Internationale Frauentag für den Kampf um Gleichstellung, doch viele Fortschritte sind heute bedroht. Die UNO warnt vor einer globalen Notlage bei Gewalt gegen Frauen, während Femizide, Missbrauchsskandale und staatliche Unterdrückung zunehmen. Entwicklungen wie in Afghanistan zeigen, wie weit Rückschritte gehen können. Diese Tendenzen entstehen nicht plötzlich, sondern wachsen schrittweise – weltweit. Warum geraten Frauenrechte unter Druck, und welche Kräfte stehen dahinter? Darüber spricht VIDC-Direktorin Sybille Straubinger mit Luisa Maria Dietrich Ortega von der Frauen*solidarität und Stefanie Mayer vom Institut für Konfliktforschung.

Edinburgh University Press

Solidarität mit der Organización Femenina Popular!

www.vidc.org

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00:00:00: In den letzten Jahren wurde der allererste internationale Frauentag begangen und seit dem Jahr neunzehnundzwanzig findet er am achten März statt.

00:00:09: Im Nationalsozialismus wurde er verboten und stattdessen wurde ein Muttertag eingeführt, der die Rolle der Frau als Ehefrau und Mutter hervorheben sollte.

00:00:17: Mit Unterbrechungen gibt es ihn also seit hundertfünfzehn Jahren und noch immer wurde keine vollständige Gleichstellung erreicht – im Gegenteil!

00:00:25: Wir sind in einer Situation, in der Errungernes verteidigt werden muss und in der es in vielen Ländern Rückschritte gibt.

00:00:32: Die UNO spricht gar von einer globalen Notlage in Bezug auf Gewalt gegen Frauen.

00:00:37: Der Fall Giselle Bellicot, die Epstein-Akten mit mehr als tausend Opfern staatliche Unterdrückung von Frauen bis hin zu Gender-Apartheid in Afghanistan sind die erschreckendsten Auswüchse dieser Entwicklung.

00:00:50: Gesellschaftliche und politische Entwicklungen kommen jedoch nicht aus dem Nichts.

00:00:54: Sie bauen sich auf kündigen sich in kleinen Schritten an.

00:00:58: Wir kommen schließlich mehr Raum und Breite, gerade auch in den letzten Jahren im globalen Norden ebenso wie im Globalen Süden.

00:01:06: Wie konnte es dazu kommen?

00:01:08: Wieso fällt der Antifeminismus auf so fruchtbaren Boden und wie ist er von einer Randerscheinung zu einem globalen Phänomen geworden?

00:01:16: Darüber spreche ich heute mit zwei Frauen die sich schon lange mit Feminismus und mit Antifemminismus beschäftigen.

00:01:30: Hallo und herzlich

00:01:30: willkommen bei Blickwechsel dem VRDC Podcast für einen anderen Blick auf die Welt!

00:01:35: Mein Name ist Zibyl Straubinger und ich bin die Direktorin des Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation, kurz VIDC.

00:01:43: In meinem Podcast geht es um aktuelle relevante internationale Themen, die wir in dieser bewegten Welt nicht ausgehen – heute geht's um den feministischen Backlash!

00:01:52: Luisa Maria Dietrich Ortega ist Opfer der Frauen-Solidarität einer feministisch-entwicklungspolitischen Organisation.

00:02:00: Sie ist Politikwissenschaftlerin, hat einen Master in internationaler Genderforschung und feministischer Politik.

00:02:06: Sie isst Forscherin und Konsulentin.

00:02:08: Herzlich willkommen, Luisa!

00:02:09: Vielen Dank!

00:02:10: Hallo!

00:02:11: Stefanie Meier ist stellvertretender wissenschaftliche Leiterin am Institut für Konfliktsforschung.

00:02:17: Sie hat unter anderem einen PhD in Politikwissenschaft und ein Bosch-Royard Lehrgang in Sociology of Social Practices am IHS absolviert.

00:02:26: Ihre Forschungsschwerpunkte sind intersektionale Forschungen zu Antifeminismus, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Verschwörungserzählungen quasi Medien, Online-Medien auch.

00:02:37: Ja hallo!

00:02:38: Hallo

00:02:38: herzlich willkommen Stefanie.

00:02:39: vielen Dank dass du die Zeit genommen

00:02:41: hast sehr gern.

00:02:42: gemeinsam mit Judith Götz hat Stefanie das Buch Global Perspektives und Antifeministen herausgebracht.

00:02:50: darüber werden wir heute noch reden aber ich würde gerne mit dir beginnen Luisa, die Positionen von internationalen Frauenbewegungen höher und auch lesbar zu machen.

00:03:00: Das ist das Ziel der Frau in Solidarität.

00:03:02: Und zwanzig-zweiundzwanzig habt ihr euer vierzigjähriges Bestehen gefeiert und anlässlich dessen auch ein Buch mit dem Titel Global Female Futures herausgegeben.

00:03:12: Zwischen sind ein paar durchaus turbulente Jahre

00:03:15: vergangen ins

00:03:16: Land gezogen.

00:03:19: War der Befund über die Zukunft von Frauen damals noch optimistischer?

00:03:23: Ja, ist eine spannende Frage.

00:03:24: Danke!

00:03:26: Also wir erleben gerade einen koordinierten und antifeministischen Backlash, der im Meer ist als nur so ein zufälliger Sexismus.

00:03:35: Und dahinter stehen eben gut vernetzte und oft international finanzierte Akteure, religiöse Fundamentalisten und rechte Parteien Und uns, was wichtig in dem Buch an diesem Backlash eben nicht nur als Niederlage zu rahmen sondern auch als Reaktion auf feministische Erfolge.

00:03:54: Und je sichtbar feministische Kämpfe werden, desto aggressiver reagieren jene die ihre Macht verlieren können.

00:04:02: Zurück auf deine Frage – und unser Band war sicher optimistisch aber in einem kämpferischen und feministischen Sinn.

00:04:11: Und er zeigt in den unterschiedlichen Segmenten und Themenbereichen, wie viele Frauen weltweit trotz dieser massiven Gewalt- und Krisen bewegen können.

00:04:22: Und ja, wir hatten ein klares Bewusstsein rund um Backlash Klimakatastrophe autoritäre Tendenzen.

00:04:29: Aber im Licht der letzten Jahre hat sich das sehr wohl zugespitzt haben.

00:04:33: Wir glauben gerade, dass es deshalb eine wichtige Ressource ist an die wir anknüpfen können und auch positive Handlungsanleitungen geben kann.

00:04:42: Danke!

00:04:44: Nicht mal zwei Jahre später ist ein euer Buch erschienen nämlich Global Perspektives on Antifeminism.

00:04:51: Wie kam's denn zu diesem Buch?

00:04:52: Also Judith und ich, wir haben uns beide schon länger mit Antifeminismus.

00:04:56: Und zwar mit dem organisierten politisch organisierten Antifemminismus vor allem beschäftigt.

00:05:01: Vor allem mit Bezug auf Österreich dann zunehmend auch mit Europa weil... also drauf gestoßen sind wir in diesen Vernetzung ein österreichischer Akteur in eine wesentliche Rolle spielen oder gespielt haben aber auch immer noch spielen.

00:05:16: Der Anstoß zu diesem Buch hat sich dann so im Jahr zwei tausend achtzehn neunzehnt konkretisiert auf mehreren Konferenzen, wo wir in internationalen Pendels waren und die vielen Parallellen über Grenzen hinweg in den verschiedenen damals vor allem europäischen Ländern aber eben auch darüber hinaus festgestellt haben.

00:05:34: Ganz entscheidend war so eine Erfahrung, wo er auf einem gemeinsamen Pendel war mit einem Kollegen aus Japan der in Deutschland forscht und der sozusagen diese vielen, vielen Ähnlichkeiten zwischen diesen Antigender-Bewegungen in Europa, in Großbritannien und eben in Japan.

00:05:51: Das ist ja ganz eine andere Geschichte.

00:05:52: Ganz ein anderer Hintergrund hat religiös ganz anders aufgestellt es.

00:05:56: Und das hat uns wahnsinnig interessiert.

00:05:58: Und so hat sich dann die Idee zum Buch entwickelt.

00:06:01: Ja, und dann war's noch ein mehrjähriger Prozess bis es wirklich erscheinen konnte!

00:06:05: Ja, sehr spannend.

00:06:05: Wir reden eh noch ein bisschen genauer darüber vielleicht nur am Anfang so eine Definition auch nämlich wenn wir von Anti-Feminismus reden was genau damit gemeint ist?

00:06:15: Weil wir reden ja oft von Sexismus quasi von Frauenfeindlichkeit aber Anti- Feminismus ist ja dann doch nochmal etwas anderes.

00:06:22: Vielleicht Louisa kannst du sagen was man darunter verstehen wo sich das unterscheidet.

00:06:25: auch zum Sexismus

00:06:27: Anti-Feminismus, meinen wir eine bewusste und oft gut organisierte Gegenbewegung zu Feminismus.

00:06:35: Und Gleichstellung wie die Stefanie schon gemeint hat, hat auch sehr gut international vernetzt.

00:06:41: Es geht eben darum zu versuchen

00:06:44: Frauen

00:06:45: und Queerrechte geschlechter Vielfalt oder eben auch Antidiskriminierung zurückzudrängen und eine vermeintliche und unter Anführungszeichen natürliche Ordnung von Mann, Frau, also patriarchaler, heteronormativismus zu verteidigen.

00:07:04: Und der Antifeminismus baut eben auf Sexismus und auf Frauenfeindlichkeit auf ist aber mehr als unter Anführungszeiche nur ein Vorurteil gegen Frauen und alles weiblich gelesene oder Hass gegen Frauen weil er eben gezielt politisch und strategisch gegen feministische Errungenschaften mobilisiert.

00:07:28: Und vielleicht in unserer Zeitschrift, in der Frauen-Solidarität versuchen wir aus dekolonial und feministischer Perspektive diesen Antifeminismus

00:07:38: also

00:07:38: quasi Unpacking auszupacken ist nicht ganz das Richtige Wort.

00:07:44: aber einfach zu schauen wie bestehende koloniale, kapitalistische und eben heteropatriarchale Machtverhältnisse da zusammenspielen und im Geschlecht und Race oder unter Anführungszeichen Rasse- und Klasse unterenbar verschränkt sind.

00:08:01: Also Sexismus und Frauenfeindlichkeit liefern dem Antifeminismus Nährboden.

00:08:05: aber der Antifemminismus ist strategisch, systematisch das patriarchale System.

00:08:11: Genau und übersetzt das eben in organisierte Kampagnen und im Parteienprogramme und den Gesetze und den mediale Diskurse genau.

00:08:22: Wenn ich da vielleicht noch einen Satz sozusagen ergänzen kann was glaube ich auch noch wichtig ist zu sehen ist dass Antifeminismus oft an der rhetorischen Oberfläche als ganz frauenfreundlich daherkommt als Verteidigung Unter Anführungszeichen richtigen der echten Frauen.

00:08:39: Also er gibt sich gerne so und versucht sich damit eben auch ganz bewusststrategisch von der Frauenfeindlichkeit, von der offenen Abwertung abzugrenzen?

00:08:48: Ja ist ein wichtiger Punkt.

00:08:49: ja das heißt es ist organisiert und wie ihr schon beide jetzt da auch gesagt habt und wie man eben auch immer wieder hört du hast auch schon erwähnt auch gut vernetzt und auch finanziert.

00:09:02: Wer sind denn die wesentlichen Akteure in Europa, aber auch darüber hinaus?

00:09:06: Also USA oder globaler Süden.

00:09:09: Also gerade in Europa würde ich sagen

00:09:11: aktuell

00:09:13: sind es besonders zwei Gruppen, die sehr aktiv sind drin.

00:09:17: das sind einmal Gruppen mit christlichem Hintergrund, evangelikal oder katholisch.

00:09:22: das gibt im beiden Formen die sich zunehmend in den letzten vielleicht zehn Jahren oder so an der US-amerikanischen Christian Right orientieren.

00:09:31: Sich sehr professionalisiert haben und in Form von NGOs oder Lobbyorganisationen auftreten oft sozusagen mit einem Deckmantel von Menschenrechtsprache auch ihre Aktivitäten quasi verhöhnen.

00:09:44: also An der Oberfläche sagen die dann, wir treten ein für Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit.

00:09:49: Dahinter verbirgt sich ganz auf dieser Angriff auf reproduktive Rechte, auf die Rechte von queeren Personen.

00:09:56: Also ich würde sagen das ist so eine Gruppe von ganz wichtigen Playern, die waren traditionell immer ganz gut vernetzt mit rechtskonservativen Spektren also christdemokratischen Parteien und so zunehmend sehen wir aber da die Zusammenarbeit mit rechtsextremen oder sogenannten rechtspopulistischen Parteiden.

00:10:14: Also in Österreich wäre das die FPÖ auf der europäischen Ebene, sind es die verschiedenen Gruppierungen im Europäischen Parlament zum Beispiel, die sozusagen diese Politik dann ja in dieser Arena weiter tragen.

00:10:28: Und sozusagen von der Art und Weise des Agierens eben dieses... Scheinbaren NGOs, diese mit dem christlichen Hintergrund machen alles mögliche von strategische Klagen führen wegen angeblicher Diskriminierung durch die Antidiskriminierungsgesetzgebung Lobbyarbeit.

00:10:46: Aber eben auch so eher Grassroots-Geschichten, Kampagnen große Mailkampagnes zum Beispiel solche Dinge also die arbeiten sozusagen auf unterschiedlichen Levels und auf unterschiedliche Ebenen.

00:10:58: Und vielleicht noch in den USA sozusagen eben Christian Wright ganz zentral und da sieht man ja auch ganz gut wie die jetzt doch mit der aktuellen Administration, mit der Trump-Präsidentschaft vernetzt sind auf der politischen Ebene.

00:11:11: Im globalen Süden sind auch zum Teil genau diese Akteure dann aktiv also mit ihren Missionierungsgeschichten, mit ihren Eingriffen dort so zu sagen wieder sowohl auf der lokalen Ebene als auch auf der Ebene von Lobbyarbeit aktiv.

00:11:27: und ich glaube auch dieser Umbau der sogenannten Entwicklungshilfe in den USA, jetzt spielt da noch mal eine wichtige Rolle.

00:11:36: Also sozusagen solche Kampagnen in der Tendenz profitieren.

00:11:41: Und die Finanzierung?

00:11:42: Wie finanzieren sich diese Organisationen?

00:11:44: Da gibt es für Europa gute Unterlagen von Neil Dutta, der ist vom European Parliamentary Forum for Sexual and Reproductive Rights, die einige gestern zu publiziert haben.

00:11:55: Und was man sieht jetzt für Europa, die Daten seien ein starken Anstieg der Finanzierung seit den Zwei-Tausendzehnerjahren vor allem.

00:12:04: Ich habe nur eine Zahl mitgenommen von zwei-tausendneunzen bis zwanzig dreiundzwanzig sind fast eins Komma zwei Milliarden US Dollar in diese Gruppierungen geflossen.

00:12:16: Finanzierung kommt zum Teil aus den USA Tam Stark Aus Russland.

00:12:20: das ist jetzt durch den Ukraine Krieg und die Sanktionen verändern, dass sozusagen die entsprechenden russischen Foundations und Millionäre und so weiter investieren jetzt stärker wiederum in Russland als in den anderen EU-Ländern.

00:12:34: Stark steigend sind laut diesen Erhebungen die Beiträge aus Europa, wo also private Stiftungen auch einfach Privatpersonen, Adelsnetzwerke usw.

00:12:44: wichtige Rolle spielen.

00:12:45: Das steigt stark an und ist gleichzeitig auch der Bereich, wo die Datenlage am schlechtesten ist.

00:12:50: Weil da die Transparenz einfach fehlt was diese Geldflüsse betrifft.

00:12:55: Und einen vielleicht noch zu erwähnen einen relativ neuen Trend hat Nildata im letzten Report auch identifizieren können das nämlich zunehmen dass den Gruppen auch gelingt öffentliche Mittel zu lukrieren also Projektaufträge von sagen jetzt mal befreundeten Regierungen aber auch zum Beispiel über EU-Programme sich Dinge finanzieren zu lassen.

00:13:15: Ja, ich habe mir gerade vorhin gedacht es ist sehr intransparent quasi auch ja wie du erzählt hast woher das kommt.

00:13:21: Aber ja auch das kann ich mir gut vorstellen mit den öffentlichen Aufträgen mit zunehmend rechtsgerichtete Regierungen gibt in den

00:13:28: Stadten.

00:13:29: Also gerade bohren umgarn ganz massiv.

00:13:31: also da da kommt da fließt wirklich öffentliches Geld.

00:13:35: Wir sehen es ja auch, dass es weltweit zu einem starken von traditionellen Frauenbildern und Einschränkungen des Selbstbestimmungsrechts Polen kommt.

00:13:46: Sie hat der Abtreibung recht extrem verschärft.

00:13:48: die USA ebenso dort.

00:13:51: auch Programme zur Gleichstellung oder Gender Studies wurden eingestellt.

00:13:55: in den USA Die Türkei ist aus der Istanbul Convention ausgetreten.

00:13:59: also die Istanbul Convention das Abkommen zum Schutz von Frauen gegen Gewalt.

00:14:03: Es wird auch noch in anderen europäischen Staaten diskutiert, muss man leider sagen.

00:14:07: In Ungarn, du hast erwähnt werden traditionelle Familienwerte gefördert.

00:14:11: also diese Beispiele ließen sich ja auch auf der europäischen Ebene natürlich sehr weiter leider fortsetzen.

00:14:18: Ich meine Luisa Du arbeitest schon seit einiger Zeit zu Genderthemen und auch zu feministischer Politik.

00:14:24: Warum kommt es denn aus deiner Sicht jetzt zu diesem starken Backlash?

00:14:28: Warum ist diese Ideologie derzeit so erfolgreich?

00:14:32: Also ich glaube, dieser aktuelle antifeministische Bäckler ist so stark weil er eben viele Krisen, viele Ängste und viele alte Machtinteressen gleichzeitig bedient.

00:14:46: Wir leben in dieser Multikrisenperiode, möchte ich mal sagen Klimakrise Krieg Aufrüstung Autoritarismus soziale Ungleichheit, gleichzeitig Treuerungen, Migrationsströme und eben auch noch die Pandemie folgen.

00:15:06: Das kann man nicht ausblenden!

00:15:08: Und in solchen Zeiten suchen viele nach einer einfachen Erklärung oder schuldiger zu finden.

00:15:15: Frauen in all ihrer Diversität erquiere Personen, Migrantinnen werden oft als unter Anführungszeichen Sündenböcke sozusagen angeboten Und wie die Stephanie schon gesagt hat, sind sie eben sehr gut vernetzt diese antifeministischen Akteuren und finanziell unterstützt.

00:15:37: Und vielleicht auch ein Punkt auf dem wir kommen werden, eben diese digitalen Plattformen nicht?

00:15:42: Und Algorithmen, diese Polarisierung und Mysoginie- und Verschwörungsnarrativebelonen sind glaube ich auch ein ganz wichtiger Faktor.

00:15:54: Ich wollte auf zwei Themen noch eingehen, vielleicht um dein zu ergänzen, Stefanie.

00:16:00: Und zwar in vielen Ländern – ja des globalen Südens aber auch das globalen Nordens – gehen einfach Backlash hand-in-hand mit Militarisierung.

00:16:10: Nationalistische Männlichkeitsbilder, komplementäre Weiblichkeidsbilder werden gefeiert.

00:16:16: Gewalt wird normalisiert.

00:16:18: Hier ein bisschen was du gesagt hast rund um die Istanbul Konvention Feministische und queere Bewegungen als Verräter in einem Gebranzmarkt.

00:16:28: Genau, dann bist du auch was Du gesagt hast, Stefanie, diese öffentlichen Mittel die dann in Pro-Familienprogramme laufen und eben im Anti-Gender nahe NGOs.

00:16:37: Und das leitet mich zu meinem zweiten Punkt über rund um die Kürzungen von Entwicklungszusammenarbeitsgelder und was schon gesprochen, dass Autoritäre-Regierungen diese öffentlichen Mittel in so Projekte fließen lassen.

00:16:55: Ich möchte hier aber auch sagen das Österreich auch nie die ausgemachten Null Komma sieben Prozent des BIPs erreicht hat.

00:17:03: also wir gründen da herum zwischen null Komma drei Null Kommer fünf Prozent habe.

00:17:07: ich denke auch, dass eine Erstärkung dieses antifeministischen Beggles zu tun hat, wenn Unteranführungszeichen gut oder progressive Kräfte dann nicht eine starke Position noch haben um jetzt feministische oder positive Positionen auch zu finanzieren.

00:17:26: Wenn man da ängstlich ist und diese Finanzierungsziele nicht erreicht gehen Frauenorganisationen zur Grunde hier vielleicht zu nennen Ein UN-Womenbericht meinte jetzt mit dem Canceling von USAID Geldern, dass rund um ein Drittel bis was der Hälfte von Frauenorganisationen auf Gemeindeebene das nicht überleben werden wahrscheinlich.

00:17:52: Genau!

00:17:52: Was heißt es dann für diesen?

00:17:56: Und

00:17:56: man sieht ihn ja auch jetzt schon, ich habe mir das nochmal nachgeschaut.

00:18:02: Manchmal kann ich es fast nicht glauben aber mittlerweile leben mehr als siebzig Prozent der Weltbevölkerung in Autokratien.

00:18:09: Das heißt

00:18:11: natürlich viele Länder im globalen Süden sind davon betroffen und da gibt's ja auch deutliche Veränderungen.

00:18:18: Sowohl in Afrika, wie auch in Asien und Lateinamerika kann man diesen Rückgang der Demokratie beobachten.

00:18:23: Das heißt was bedeutet das eben dann für die Gleichstellung?

00:18:28: Und wenn ich da noch kurz dazusagen kann... Also das ist sozusagen die eine Richtung über die wir jetzt bisher gesprochen haben.

00:18:35: Sozusagen autoritäre Regime fördern diesen Backlash.

00:18:39: Und umgekehrt ist es aber natürlich auch so dass diese ganzen Kampagnen gegen Gleichstellung sind Teil des Angriffs auf Demokratie überhaupt.

00:18:50: Also sie sind auch ein strategischer Teil in diesen Kampagnen von Autoritären, von Rechten, von Rechtsextremen Bewegungen und Parteien um Demokratie an sich anzugreifen, weil sozusagen geschlechter.

00:19:01: Demokratie ist quasi das Einfallstor um überhaupt gegen Gleichheit argumentieren zu können.

00:19:07: Mit der vermeintlichen Natur sozusagen das Gleichheitsversprechen dass eben auch die Basis von Demokratie über der Demokratisierung überhaupt ist um das auszuhebeln.

00:19:17: also es ist wirklich so ein gegenseitiger Prozess wo der sich auch gegenseitung stützt und

00:19:23: stärkt.

00:19:25: Im Global Perspektives an Antifeministen schreibt ihr ja, dass westlicher Gesellschaften auch eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Verbreitung des aktuellen Antifemminismus im globalen Süden haben.

00:19:38: Inwiefern?

00:19:40: Also zunächst würde ich sagen weil der Diskurs ganz stark im Westen ausgearbeitet wurde.

00:19:45: Da kann man zurückgehen bis in die neunzehn-neunziger Jahre wo sozusagen im Artikhan auch in Reaktion auf die großen UN-Konferenzen damals Beijing und Cairo Gonnen wurde an einer Strategieänderung zu arbeiten, weg von einer defensiven Haltung hin zu einer offensiven Haltungen.

00:20:02: Wo sozusagen wieder andere rhetorischen Oberfläche argumentiert wurde man müsse die Frauen und zwar gerade die Frauen im globalen Süden vor diesem Zugriff der feministischen NGOs aus dem Norden und der Regierungen aus dem Globalen Norden schützen.

00:20:18: also das war sozusagen die rhetorische Figur mit der hat man sich da quasi zum Widerstandskämpfer Stilisiert und das ist so eine Grundform, die sieht man bis heute.

00:20:27: Die zieht sich bis heute durch all diese antifeministischen Angriffe ein bisschen durch Und so hat auch die Verbreitung von diesem Diskurs von dieser spezifischen Figur damals dieses immer gender Ideologie.

00:20:38: Heute ist dann viel von der Trans Agenda oder so die Rede aber im Prinzip ist es nach wie vor dieselbe Figur und die wurde zunächst auch über die Netzwerke des Wattekam zum Beispiel global verbreitet.

00:20:49: also Die Rolle der katholischen Kirche oder eines Teils war da von Anfang an ganz entscheidend.

00:20:55: Und bis heute eben Evangelikale Gruppen, aber auch die katholische Kirche sind ganz zentral in der Weiterverbreitung dieser Rhetorik und dieser diskursiven Figuren im globalen Süden.

00:21:11: Und das geht auch ein bisschen in Richtung von außen aufgezwungen werden und ein bisschen sozusagen dieses Antikolonialen Rahmen, indem es auch artikuliert wird.

00:21:25: Ganz genau ja!

00:21:26: Also da wird so zu sagen... Die rhetorische Figur wiederum ist der Feminismus, die Gleichstellung oder die Akzeptanz von Geschlechtervielfalt.

00:21:34: Das sei das was vom Norden, vom Globalen Norden aufgezwungen wird und was den jeweiligen nationalen Besonderheiten oder der Tradition zu widerlaufen würde.

00:21:45: aber ganz klar ist dabei auch Also erstens ist eigentlich genau dieser Diskurs eine Übernahme aus dem globalen Norden.

00:21:51: Und zweitens geht das natürlich in erster Linie und ganz zentral gegen feministische und queere Gruppen, in den jeweiligen Ländern.

00:21:58: In vielen anderen Bereichen

00:22:00: nicht.

00:22:02: Es gibt dann auch Torenen wie Gezauer zum Beispiel die sprechen von verkehrtem oder reverse Antikolonialism weil es eben scheinbar antikoloniale Rhetorik, die aber keine emanzipatorischen Inhalt mehr hat sondern Festigung der Macht von bestimmten Elitendienten.

00:22:18: Die Lisa hat es, glaube ich mal schon angesprochen vorhin nämlich das Thema soziale Medien.

00:22:22: Das kann man einfach nicht aussparen quasi in keinem politischen Bereich oder gesellschaftspolitischem Bereich.

00:22:29: Aber sie haben inzwischen einen so großen Anteil quasi auch an gesellschaftlichen Entwicklungen, dass man sich damit auseinandersetzen muss.

00:22:36: Und ich habe im Vorfeld für den Podcast auch so ein bisschen recherchiert und mir hat etwas angeschaut.

00:22:42: Das ist zum Teil wirklich sehr erschreckend!

00:22:45: Beginnend tut es ja mit so traditional Wives, also Kanäle von Frauen die ein glückliches traditionelles Leben meistens im Weichzeichner mit viel Geld dahinter zelebrieren.

00:22:57: Die den Boden aufbereiten dann auch auf dem Influencer wie so zu Hardcore-Influencer wie Andrew Tate mit Millionen Follower eine wirklich toxische Männlichkeit propagieren.

00:23:08: aber es gibt ihm auch YouTuberinnen wie Pearl Davis, die findet das... Also eine junge sozusagen studierte Frau auch.

00:23:16: Die findet dass das Frauenwahlrecht abgeschafft werden soll und damit einen Millionen Publikum auch erreicht.

00:23:23: Welche Rolle aus euren sozusagen Forschung in eurer Beschäftigung mit dieser Thematik spielen den sozialen Medien im Bezug auf den Backlash, den wir gerade erleben?

00:23:36: Sie spielen eine ganz wichtige Rolle.

00:23:38: Ich glaube, in dem Bereich der sozialen Medien und die Beispiele, die du gerade gebracht hast zeigen, dass es ja deutlich sieht man ganz häufig im Bereich offener Sexismus offene Frauenfeindlichkeit.

00:23:47: Also da sehen wir gar nicht mehr diese ein bisschen verschleiert und versteckten Diskursstrategien sondern da wird das ganz offen propagiert.

00:23:56: also direkte Verbindungen sehe ich vor allem darüber natürlich für rechtsextreme Gruppierungen auch dieses sogenannte MANOS IV zum Beispiel ein wichtiger Anknüpfungspunkt dieser wichtiges Rekrutierungsfeld ist und dass diese Männerrechtsbewegungen da auch ganz stark mitmischen.

00:24:12: Also dort sehe ich sozusagen den Connects zum organisierten Antifeminismus, bei dem wir vorher waren.

00:24:18: Was aber glaube ich fast das Wichtigere ist, ist dieses Salonfähigmachen von Ungleichheitsnarrativen also des Salonfähigmachen dieser Denkfigur.

00:24:27: es gibt die natürliche Ungleichheit der Geschlechter und entsprechend soll die Gesellschaft strukturiert sein und fast noch wichtiger.

00:24:36: Und es gibt nur Mann und Frau, die einzige Denkmöglichkeit ist das einzig Lebbare.

00:24:42: Also ich glaube dieses gemeinsame Basis Erzählung, gemeinsam mit Basigeschichten dafür spielen diese sozialen Medien und diese Tendenzen dort eine ganz wichtige Rolle.

00:24:54: Ich finde das urspannend weil so aufgrund also der Sichtern... Genau, nicht ganz kippen diese ganzen negativen Narrative fokussiere ich mich gerne dann auf so feministische Widerstandsformen online.

00:25:07: Also ich finde es urspannend aber so minus vier das versuche ich auszuspannen.

00:25:11: Das ist nicht gesund für mich und ich wollte ein bisschen auf positive Beispiele die eben dann dieser diese Plattformen an ihm auch nutzen und da ist mir eingefallen in der Recherche für den Podcast eben mit unviolatorien Ducamino die sexualisierte und staatliche Gewalt einfach anklagen.

00:25:34: Und wie über Videos, YouTube, Twitter und Insta so in der... halb von wenigen Tagen in dutzenden Städten weltweit nachgemacht wurden und performt wurden.

00:25:45: In Santiago, in Nairobi, in Wien, in New York übersetzt und auch jetzt adaptiert an lokale Probleme.

00:25:54: Und eben diese Stärke von dieser globalen feministischen Organisierung mit der Vergewaltiger bist du und wie sich dann Geschichten von überlebenden Bündeln und neuen Netzwerken schaffen.

00:26:11: Das finde ich sehr inspirierend!

00:26:13: Und eben auch in unserer Zeitschrift geht es oft um Community- und Alternativenmedien, wie Frauenorganisationen aus Kolumbien zum Beispiel Zentralamerika oder unterschiedlichen.

00:26:25: afrikanischen Ländern über Community-Radius, über Blogs, über Social Media bis sie diese neuen Medien verwenden um Gewalt anzubringern Arbeiterinnen Rechte zu stärken und magilisierte Positionen sichtbar zu machen.

00:26:42: Kann man eins gegen das andere ausspielen?

00:26:43: Wahrscheinlich nicht in der Größe finanziert sein und so weiter.

00:26:46: Aber ich finde es auch ganz wichtig, weil gerade hier so Themen wie Feminizide, Antirassismusarbeit oder auch reproduktive Gewalt aufgegriffen werden können.

00:26:57: Und eben da dieser Nord-Süd, diese falsche Dekotikotomie einfach auch, weil das Patriarchat ist global nicht überwunden, überbrückt werden können und wo sich das gegenseitig... So quasi inspirieren lässt diese Kämpfe, genau.

00:27:14: Ich finde es sehr schön dass du so positive Beispiele jetzt noch bringen

00:27:19: kannst weil

00:27:20: ich merke bei mir selber wenn man sich sozusagen damit zu viel und zu lang beschäftigt Man verschwindet selber auch ein bisschen in diesem Kaninchenbau und das finde ich ganz wichtig zu wissen, dass es aber nicht alles was es gibt.

00:27:32: Ja, das ist definitiv extrem wichtig.

00:27:35: Ich versuche auch seit einiger Zeit immer mit einem positiven Abschluss zu enden weil die Themen sind schwer, sie sind sozusagen auch herausfordernde Zeiten.

00:27:44: Es sind oft

00:27:46: nicht

00:27:47: positive Entwicklungen, die Thema sind deswegen eh auch von mir jetzt noch einmal vielleicht auch abschließen gibt es so viele noch, was man besprechen könnte.

00:27:57: Aber abschließend jetzt mal von der Gegenwart zur Zukunft quasi was braucht's denn?

00:28:05: Weil sie stellt sich unweigerlich die Frage, was braucht das denn damit diese Bewegung nicht noch größer wird?

00:28:12: mit anderen Worten, was gibt euch den Hoffnung und Kraft, die ihr euch tagtäglich mit der Gleichstellung von Frauen auch beschäftigt?

00:28:20: Also ich glaube, Luisa hat es eh schon angesprochen.

00:28:22: Ich glaube das Zentrale ist tatsächlich die feministische Solidarität global und über Grenzen hinweg und auch über, ich sage jetzt mal Differenzen innerhalb feministischer Bewegungen hinweg.

00:28:32: also da finde ich es im Moment aktuell halt dieses Thema Solidaritet mit Transpersonen dem Moment ganz oft die Ersten sind, die angegriffen werden für mich ganz, ganz ein Zentralis und da sozusagen zu verstehen dass ein Angriff auf Transpersonen immer auch ein Angriffe auf Feminismus insgesamt ist.

00:28:50: Das mag sozusagen wieder andere dorischen Oberfläche nicht so daherkommen aber gemeint ist es weil das geht letztlich um diese vermeintliche natürliche Ungleichheit.

00:28:59: also das ist für mich so das Um-und-Auf und ich denke sonst gibt's bestimmte Strategien, die schon für wichtig und für richtig halt wie Bewusstsein zu schaffen.

00:29:11: Gerade auch eben für diese diskursiven Strategien die gerade im organisierten Antifeminismus zum Einsatz kommen also für diese Benutzung von zum Beispiel Menschenrechtsrhetorik dass man die entschlüsseln kann das man versteht dass man sieht okay da geht es jetzt eigentlich um was anderes und nicht um Meinungsfreiheit oder so als ich glaube das wäre ganz wichtig dass es durchaus Möglichkeiten gäbe, ist eben im Bereich der sozialen Medien.

00:29:38: Also diese Algorithmen zum Beispiel die jetzt vielleicht ein bisschen Stereotypen aber gerade junge Männer in so Kaninchen baut nehmen, reinziehen können, die sind ja nicht Natur gegeben und die ließen sich auch verändern.

00:29:51: zum Beispiel.

00:29:51: also da glaube ich gibt's schon Möglichkeiten anzusetzen müsste man halt die Plattformen irgendwie dazu bringen.

00:29:58: das zu tun Spricht vielleicht nicht ganz ihrem Geschäftsmodell.

00:30:03: Magst

00:30:04: du noch was ergänzen?

00:30:04: Genau, ja!

00:30:05: Du hast aber schon ein bisschen Hoffnungsvolles reingefragen.

00:30:09: Genau, mich macht hoffnungsvol das eben feministische Kämpfe heute weltweit unglaublich vielfältig sind und vernetzt sind auch voreinander lernen und ich finde es ganz spannend wenn Kämpfte zusammengehen und eben nicht gegeneinander ausgespielt werden Und wenn zum Beispiel lateinamerikanische Bewegungen gegen Feminizide eben auch Arbeitsausbeutung oder Schuldenpolitik gemeinsam adressieren und auch über Generationen hinweg.

00:30:36: Also ich glaube, da tut sich sehr viel und vielleicht auch anknüpfen und noch ein bisschen weg von diesen Social Media.

00:30:44: Die Fraunsolidarität hat dieses Jahr zum achten März, also zum internationalen feministischen Kampftag aufgerufen für eine ganz ein konkrete solidarische Aktion.

00:30:55: Nämlich unsere langjährige Partner in einer Organisation die OFP, die Organisation Feminina Popular in Kolumbien zu unterstützen.

00:31:03: Sie ist ganz stark betroffen von diesen Kürzungen und hat ein oder zwei Frauenhäuser, genau das die Spendenaktion noch immer online, obwohl wir schon nach dem feministischen Kampftag sind aber wohl ganz konkret hier in Wien, hier in Österreich eine konkrete solidarische Aktion starten wollten.

00:31:22: Genau, die einfach auch konkret... Genau so Literität zeigt und konkret auch Frauen unterstützt.

00:31:30: Danke, genau!

00:31:31: Ja, konkrete Aktionen sind dann auch oft gut quasi weil man halt wirklich auch dann ein Ergebnis hat und etwas sieht sozusagen das eines Diskurs aber das andere ist quasi auch wenn man im persönlichen Kontakt dann einfach eine Veränderung bewirken kann.

00:31:46: ja es können wir gerne auch noch in den Show Notes erwähnen.

00:31:51: Vielen Dank euch beiden.

00:31:52: ich finde sie sind sehr spannende und Zusammenhänge einfach auch aufgezeigt worden.

00:31:58: Und auch quasi, dass es trotz all dem Backlash den wir erleben und all dieser Vernetzung von rechtskonservativen oder sagen jetzt mal antifeministischen

00:32:09: Gruppen

00:32:10: das wir trotzdem auch eine Gegenbewegung gibt die auch sichtbar ist wo man vielleicht manchmal ein bisschen genauer hinschauen muss und wo sie vielleicht noch ein bisschen sichtbare auch werden könnte.

00:32:21: Aber grundsätzlich gibt es sie und man darf sich nicht von dem, was in den Medien sichtbar ist.

00:32:28: Weil dort sozusagen sind eben die Ausschläge in Wirklichkeit ja nur sichtba auch nicht erschrecken lassen und auch nicht verunsichern lassen und nicht einknicken auf alle Fälle.

00:32:39: Ja, herzlichen Dank noch mal!

00:32:41: Gerne!

00:32:41: Das

00:32:41: geben wir dir ein damit.

00:32:43: Das war jetzt ein Blickwechsel zum feministischen Backlash, wie es also dazu gekommen ist.

00:32:48: Wie Antifeminismus auch zu einer transnationalen Ideologie geworden ist aber der eben auch geändert hat mit einem Ausblick auf Positives und Gegenbewegungen durchaus Hoffnungsvolles.

00:33:02: Wenn Sie mehr zu frauenpolitischen Themen wissen wollen, dann schauen Sie gerne in den Genderbereich auf vidc.org.

00:33:08: Das Thema hat ja viele Facetten und ich freue mich wenn sie das nächste Mal wieder mit dabei sind Und bis dahin bleiben Sie zuversichtlich.

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